Die wichtigsten Fakten zum Katalog
- Herausgeber
- BundesnetzagenturNur der aktuelle Katalog der Behörde ist verbindlich.
- Gültig ab
- 01.05.2024Prüfe vor dem Lernen, ob du die aktuelle Fassung nutzt.
- Umfang
- 261 Fragen mit je vier Antwortengemeinsam für BZF II und BZF I
- Besonderheit
- Im Katalog ist immer Antwort A richtigIn der Prüfung sind die Antworten zufällig gemischt.
Vorsicht Falle: Wer sich nur merkt „A ist richtig“, steht in der Prüfung mit gemischten Antworten schlecht da. Lerne die richtige Antwort – nicht ihre Position.
Welche Themen der Katalog abdeckt
- Rechtliche Grundlagen des Flugfunkdienstes
- Betriebsverfahren im Sprechfunkverkehr – von Rufzeichen bis Rücklesepflicht
- Not- und Dringlichkeitsverfahren
- Flugsicherung, Luftraumordnung, Such- und Rettungsdienst
- Luftverkehrsregeln für Flüge nach Sichtflugregeln
- Ausrüstung der Luftfahrzeuge und Funknavigation
So lernst du den Katalog mit System
- Erst verstehen, dann wiederholen. Wer weiß, warum ein QNH zurückgelesen wird, vergisst es nicht mehr. Im Kurs erklären wir die Hintergründe.
- Täglich kurz statt selten lang. 15 Minuten am Tag bringen mehr als ein langer Abend vor der Prüfung.
- Fehler gezielt wiederholen. Ein guter Fragentrainer merkt sich, was du falsch hattest. Im GAT-Kurs ist der Fragentrainer SkyQuestions (1 Monat) enthalten.
- Theorie in die Praxis bringen. Viele Fragen werden leicht, sobald du die Situation einmal selbst gefunkt hast.
- Prüfungsbedingungen simulieren. Teste dich vor dem Termin mit gemischten Fragen unter Zeitdruck.
Teste dich: 8 Übungsfragen
Diese Fragen haben wir selbst formuliert – im Stil der Prüfung, aber nicht aus dem Katalog kopiert. Klick auf eine Antwort und du siehst sofort, ob sie stimmt.
Übungsfragen BZF
8 Fragen1. Was bedeutet das Notsignal MAYDAY?
MAYDAY ist das Notsignal. Ist die Sicherheit betroffen, aber keine sofortige Hilfe nötig, nutzt du das Dringlichkeitssignal PAN PAN.
2. Welchen Transpondercode schaltest du in einer Notlage?
7700 steht für eine Notlage, 7600 für Funkausfall. 7000 ist der allgemeine VFR-Code.
3. Wie übermittelst du die Frequenz 123,455 MHz?
Ziffern werden einzeln gesprochen, die 2 als „zwo“ – und das Komma wird mitgesprochen.
4. Welche Angabe musst du NICHT zurücklesen?
Wind gehört nicht zu den rücklesepflichtigen Angaben. QNH und Freigaben liest du dagegen immer zurück.
5. Wie lautet das Rufzeichen des Fluginformationsdienstes (FIS)?
Der Fluginformationsdienst meldet sich als „Information“, zum Beispiel „Langen Information“. „Radio“ ist die Bodenfunkstelle an einem unkontrollierten Flugplatz, „Turm“ die Flugplatzkontrolle.
6. Wofür steht die Abkürzung CTR?
CTR steht für die Kontrollzone – den Luftraum rund um einen kontrollierten Flugplatz. Der Kontrollbezirk heißt CTA.
7. Was bedeutet die Redewendung „WILCO“?
„WILCO“ kommt von „will comply“. Freigaben, die zurückgelesen werden müssen, ersetzt es aber nicht.
8. Welche Frequenz ist die internationale Notfrequenz?
121,500 MHz ist die internationale Notfrequenz. Den Notanruf setzt du in der Regel aber zuerst auf der Frequenz ab, auf der du gerade funkst – dort kann dir am schnellsten geholfen werden.
Lust auf mehr? In der kostenlosen Funkprobe hörst du realistische Funksprüche und wählst das passende Readback.
Häufige Fragen
Reicht es, den Fragenkatalog auswendig zu lernen?
Für den schriftlichen Teil ist der Katalog die Grundlage. Den praktischen Teil bestehst du damit aber nicht – dafür musst du selbst funken können. Genau das trainieren wir im Kurs.
Wo finde ich den aktuellen Fragenkatalog?
Bei der Bundesnetzagentur auf der Seite zu den Flugfunkzeugnissen. Verbindlich ist nur die aktuelle Fassung der Behörde. Direkt zum PDF
Ist ein Fragentrainer im Kurs enthalten?
Ja. Im Gruppenkurs bekommst du 1 Monat Zugang zum Fragentrainer SkyQuestions – dazu Handouts, Präsentationen und Funkbeispiele.